DGB Sachsen - BILLIG KOMMT TEURER - Öffentliche Aufträge gesetzlich fair regeln!

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Karl-Friedrich Zais aus Chemnitz

Ich unterstütze diese Kampagne, weil ich der Meinung bin, dass man von seiner Arbeit leben können muss, ohne auf staatliche Hilfen angewiesen zu sein. Das Motto "Billig komm teurer" trifft genau ins Schwarze: oft genug erweist sich das vermeintlich "billige" Angebot durch Nachträge und Nachforderungen als teurer als erwartet. Wettbewerb muss über Qualität erfolgen und darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigen über den Missbrauch von Billig-Jobs, Leiharbeit und schlechte Arbeitsbedingungen ausgetragen werden. Gerade die öffentliche Hand muss daher in ihrer Vergabepraxis eine Vorbildfunktion erfüllen!

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03.01.2012

Sachsens DGB dringt auf Vergabegesetz für den Freistaat

Die Freie Presse vom 03.01.2012 berichtet über ein Gespräch von Iris Kloppich mit der Nachrichtenagentur dpad. Die DGB-Landeschefin kündigt an, dass man im Frühjahr 2012 einen eigenen Entwurf für ein Gesetz zur Vergabe öffentlicher Aufträge vorlegen werde.

Eine Kampagne soll das Vorhaben unterstützen, auch im Freistaat Sachsen ein zeitgemäßes Vergaberecht einzuführen, das auch Tariftreuregelungen berücksichtigt. Als „unterste Haltelinie“ solle ein Mindestlohn von 8,50 Euro für Unternehmen festgeschrieben werden, die öffentliche Aufträge realisieren.

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