DGB Sachsen - BILLIG KOMMT TEURER - Öffentliche Aufträge gesetzlich fair regeln!

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Katja Kipping, MdB aus Dresden

Die Frage, wieviel uns ein Produkt wert ist, ist letztlich die Frage, wieviel uns die Menschen wert sind, die das Produkt herstellen. Ob nun Kampfpreise durch sittenwidrige Bezahlung oder die Umgehung von ökologischen Standards zustande kommen - wir schaden uns letzendlich selbst!

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26.09.2011

Sachsen braucht ein neues Vergabegesetz

Eine Pressemitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbundes bezieht sich auf die Ergebnisse der Betriebs- und Personalrätekonferenz vom 20. September 2011 in Dresden.

Bernd Günther, Vorsitzender der DGB-Region Leipzig-Nordsachsen, begrüßte das dort abgegebene Votum sächsischer Betriebs- und Personalräte für ein neues Vergabegesetz im Freistaat. Die betrieblichen Interessenvertreter der Arbeitnehmer hatten sich dafür ausgesprochen, dass nur noch solche Unternehmen Aufträge von Freistaat oder Kommunen erhalten sollten, die ihren Arbeitern und Angestellten Tarif- bzw. Mindestlöhne in Höhe von 8,50 Euro pro Stunde zahlten.

Dazu sei der DGB bereits in Gesprächen mit allen im Landtag vertretenen demokratischen Parteien.

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