DGB Sachsen - BILLIG KOMMT TEURER - Öffentliche Aufträge gesetzlich fair regeln!

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Mirko Hawighorst aus Dresden

Die jetzige Vergabepraxis bei öffentliche Aufträgen im Baugewerbe und in der Gebäudereinigung in Sachsen führt zum ruinösen Preiskampf. Der billigste und nicht der wirtschaftlichste Anbieter macht viel zu oft das Rennen. Die Firmen, die ihren Beschäftigten Tariflöhne zahlen und sich an die Sozialstandards halten, sind dabei die Dummen. Das geht voll zu Lasten der Beschäftigten und der Qualität.

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26.12.2011

DGB fordert Auftragsstopp für Firmen mit Dumpinglöhnen

Die LVZ vom 26.12.2011 veröffentlichte eine dpa-Mitteilung von Tino Moritz, die sich auf den aktuellen Vorstoß des DGB-Bezirks Sachsen bezieht, ein neues Gesetz zur Vergabe öffentlicher Aufträge vorzubereiten, das letztlich von den demokratischen Parteien in den Gesetzgebungsprozess des Sächsischen Landtags eingebracht werden soll.

Sachsen müsse künftig auf Tarif- und nicht auf Billiglöhne setzen, forderte DGB-Chefin Iris Kloppich. Die Praxis in zahlreichen anderen Bundesländern zeige, dass die Fixierung von Tariftreue-Klauseln in Vergabegesetzen möglich und weithin realisiert sei - selbst in CDU-regierten Bundesländern.

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