DGB Sachsen - BILLIG KOMMT TEURER - Öffentliche Aufträge gesetzlich fair regeln!

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Sandro Witt aus Thüringen

Für ein Tariftreue und Vergabegesetz haben wir in Thüringen jahrelang gekämpft und gestritten. Jetzt haben wir es auch endlich bekommen. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass auch in Sachsen öffentliche Aufträge nur an Firmen gehen die tarifgebunden sind oder einen Lohn in Höhe von mindestens 8,50 Euro zahlen. Außerdem sollten ökologische Standards und eine Mindestquotierung von Auszubildenden festgeschrieben werden. Zum Schluss: Wer keinen Betriebsrat hat und Leiharbeitnehmer_innen einsetzt sollte keine Aufträge erhalten.

Berichte

10.05.2012

Gewerkschafter übergeben Infomaterial an Abgeordnete, Staatsminister und Ministerpräsident

Anlässlich der heute auf der Tagesordnung des Landtages stehenden beiden Entwürfen für ein neues Vergabegesetz in Sachsen übereichten Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter am Eingang des Landtages Informationsmaterial und Kampagnenbutton an die Abgeordneten und Mitarbeiter/innen des Landtages.

Markus Schlimbach, stellvertretender Vorsitzender des DGB Sachsen, übergab Ministerpräsident Stanislaw Tillich und den Staatsministern/innen Frank Kupfer, Markus Ulbig, Christine Clauß und Brunhild Kurth einen Infoflyer und Button und machte gleichzeitig auf die Kampagne „Billig kommt teurer – Öffentliche Aufträge gesetzlich fair regeln!“ des DGB Sachsen aufmerksam.

Spannend bleibt die Frage, welche Abgeordneten Farbe bekennen und den Kampagnenbutton bei der aktuellen Plenarsitzung tragen.

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