DGB Sachsen - BILLIG KOMMT TEURER - Öffentliche Aufträge gesetzlich fair regeln!

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Kerstin Lauterbach aus Großenhain

5 Sätze MdL Kerstin Lauterbach zum Entwurf Vergabegesetz Ich bin selbst Stadträtin in Großenhain. Und es hat mich schon immer gestört, dass man Mindestlohn, Tariftreue usw. bei der öffentlichen Auftragsvergabe an Firmen nicht konsequent hinterfragen konnte, weil die gesetzliche Grundlage fehlt. Deshalb begrüße ich von ganzen Herzen die Initiative von SPD, Linken, Grünen und DGB für ein neues Vergabegesetz. Denn es stellt Fairness und Gerechtigkeit her. Bleibt nur zu hoffen, dass diesem Entwurf im Landtag nicht das Gleiche wiederfährt, wie fast allen was von links kommt.

Berichte

02.10.2012

Kampagnentour in Annaberg-Buchholz

In Annaberg-Buchholz hieß es am 02.10.2012 wieder „Billig kommt teurer – Öffentliche Aufträge gesetzlich fair regeln“. Gemeinsam mit Kollege Michael Brunner von der Gewerkschaft NGG diskutierten die ehrenamtlichen Gewerkschafter/innen der IG Metall mit den Bürger/innen angeregt über eine Neugestaltung des sächsischen Vergabegesetzes. Auch Rico Gebhard, MdL der Partei DIE LINKE im sächsischen Landtag war zugegen und beteiligte sich rege an der Diskussion.

In den Gesprächen mit den Annabergern wurde klar, dass viele die derzeitige Formulierung des sächsischen Vergabegesetzes nicht unterstützen können. Das zeigte sich besonders in der erneuten Steigerung der Anzahl an Unterschriften, die die ehrenamtlichen Gewerkschafter/innen für ein zeitgemäßes Sächsisches Vergabegesetz mit tariflichen, sozialen und ökologischen Standards, sammelten.

Gerade hier im historischen Bergbaugebiet, wo man heute im bundesweiten Schnitt die niedrigsten Löhne verdient, wissen die Menschen: „Jetzt reicht’s!“ Kommunen und Gemeinden müssen in die Verantwortung genommen werden und spielen einen Vorbildrolle. Gerade wenn es um Standortvorteile geht, kann man sich nicht mehr mit Billiglöhnen rühmen, sondern muss auf die Faktoren Qualität und gute Arbeit setzen, um langfristig Fachkräfte zu binden und der Abwanderung junger Menschen entgegenzuwirken..

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