DGB Sachsen - BILLIG KOMMT TEURER - Öffentliche Aufträge gesetzlich fair regeln!

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Ludwig Maier aus München

Ich unterstütze die Kampagne, weil dies der einzig richtige Weg ist. "billig" geht meist nur durch Dumpinglöhne und es kann nicht das Ziel der öffentliche Hand sein, dass die Menschen von ihren Einkommen nicht mehr leben können. Insbesondere bei öffentlichen Ausschreibungen sollte hier mit dem (gesamtwirtschaftlichen) rechnen begonnen werden.

Berichte

09.10.2012, Dresden

DGB Sachsen mit Aktion zur Anhörung zum Vergabegesetz im Landtag

Der DGB Sachsen hat seine Forderung nach einem modernen Vergabegesetz mit sozialen und ökologischen Kriterien bekräftigt.

Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung im Sächsischen Landtag stellten rund 30 Gewerkschafter ihre Forderungen mit einer Aktion bildlich dar. An der Aktion vor dem Landtag nahmen neben dem stellvertretenden DGB-Vorsitzenden Markus Schlimbach auch die Abgeordneten Stefan Brangs und Petra Köpping (SPD), Thomas Kind und Karl-Friedrich Zais (DIE LINKE) sowie Michael Weichert (B 90/Grüne) teil.

„Der CDU/FDP-Gesetzentwurf entspricht nicht unseren Anforderungen an eine moderne öffentliche Auftragsvergabe, die soziale und ökologische Kriterien berücksichtigt. Das ist alter Wein in neuen Schläuchen. Wir wollen, dass öffentliche Aufträge nicht mehr an die billigsten Anbieter gehen, sondern dass Tarifverträge, Mindestlohn und ökologische Standards einbezogen werden. Jeder Skandal um billiges Essen und löchrige Dächer zeigt: Billig kommt teurer!“, sagte der DGB-Vize Markus Schlimbach.

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