DGB Sachsen - BILLIG KOMMT TEURER - Öffentliche Aufträge gesetzlich fair regeln!

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Marion Junge aus Kamenz

In Sachsen arbeiten 44 Prozent aller Beschäftigten im Niedriglohnsektor. Damit muss endlich Schluss sein! Gemeinsam - DGB, SPD und DIE LINKE - wollen wir öffentliche Aufträge gesetzlich fair regeln. Wichtige Kriterien für die Vergabeentscheidungen in den Kommunen sind Tariftreue und Mindestlohn, umweltbewußtes Handeln sowie Stärkung der regionalen Kreisläufe. Staatlich geförderte Dumpinglöhne darf es nicht mehr geben!

Berichte

29.09.2012, Dresden

'Stricktease' Sachsen soll fair kaufen Menschenwürdige Bedingungen bei öffentlicher Vergabe gefordert

Strick(tease) Aktion an der Altmarktgalerie in Dresden. "Sachsen kauft fair" macht mit dieser Aktion im Flashmob Stil auf die Arbeitsbedingungen aufmerksam, unter denen Berufsbekleidung hergestellt wird. Z.B die Mazedonische Näherin, die 170 Euro im Monat erhält um Polizeiuniformen herzustellen, die Sachsens Polizisten tragen.

"Lieber selbst gestrickt als unfair genäht" ist das Motto der Aktion. Die Grüne Liga, das Entwicklungspolitische Netzwerk, die Evangelische Landeskirche und der DGB führen diese Kampagne durch. Unterschriften werden gesammelt um sie dem Landtag zur Diskussion um ein neues Vergabegesetz zu übergeben. Billig ist nicht nur manchmal Teurer, sondern bei Berufsbekleidung offensichtlich entsetzlich. Sklavenähnliche Arbeitsbedingungen für demokratische Dienstuniformen sind untragbar.

Dr. Bettina Musiolek erläutert am Rande die Aktion: "Wir wollen auf die menschenunwürdigen Bedingungen aufmerksam machen, unter denen viele Berufsbekleidung hergestellt wird. Fast jeder zweite Beschäftigte trägt Uniform, Schwesternkittel, Blaumann, Jacke, Hose oder ähnliches als Dienstkleidfung. Die öffentliche Hand kann es sich nicht leisten, dass dies unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert wird. Im Ausland und still und heimlich. Wir fordern dies im neuen sächsischen Vergabegesetz zu berücksichtigen!"

Mit den jungen Leuten von Luisenhof aus Dresden wird die Aktion von "Sachsen kauft fair" spannend ins Szene gesetzt und etliche Besucher bleiben im Einkaufsgedränge nachdenklich stehen. Die gesammelten Unterschriften der Kampagne wollen die Aktivisten den Abgeordneten persönlich übergeben. Von den eingeladenen Landtagsabgeordneten des gesamten Wirtschaftsausschusses allerdings, läßt sich niemand blicken. Vielleicht sind sie ja gerade einkaufen. Im besten Fall: Fair!

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