DGB Sachsen - BILLIG KOMMT TEURER - Öffentliche Aufträge gesetzlich fair regeln!

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Katja Kipping, MdB aus Dresden

Die Frage, wieviel uns ein Produkt wert ist, ist letztlich die Frage, wieviel uns die Menschen wert sind, die das Produkt herstellen. Ob nun Kampfpreise durch sittenwidrige Bezahlung oder die Umgehung von ökologischen Standards zustande kommen - wir schaden uns letzendlich selbst!

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25.04.2012

Vergabepraxis aktuell

Warum ein neues Vergabegesetz?

Die in Sachsen gegenwärtig übliche Praxis, öffentliche Aufträge an den Bewerber mit dem niedrigsten Angebot zu vergeben, verhindert einen fairen und transparenten Wettbewerb.

Sie hat zahlreiche negative Folgen:

1.: Unternehmen, die faire Gehälter zahlen, haben Wettbewerbsnachteile.

2.: Qualifizierte Arbeitsplätze und zukunftsfähige Strukturen geraten in Gefahr.

3.: Junge, flexible Leute suchen sich außerhalb Sachsens angemessen vergütete Arbeit.

4.: Steuereinnahmen sinken.

5.: Lohn- und Sozialdumping vertreibt Fachkräfte.

6.: Die Sozialkassen werden massiv belastet.

7.: Durch sinkende Binnennachfrage fehlen wichtige Konjunkturimpulse.

8.: Kalkulationstricksereien führen oft zu hohen Folgekosten für den Auftraggeber.

9.: Ökologisch verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen spielt keine Rolle.

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