DGB Sachsen - BILLIG KOMMT TEURER - Öffentliche Aufträge gesetzlich fair regeln!

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Sandro Witt aus Thüringen

Für ein Tariftreue und Vergabegesetz haben wir in Thüringen jahrelang gekämpft und gestritten. Jetzt haben wir es auch endlich bekommen. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass auch in Sachsen öffentliche Aufträge nur an Firmen gehen die tarifgebunden sind oder einen Lohn in Höhe von mindestens 8,50 Euro zahlen. Außerdem sollten ökologische Standards und eine Mindestquotierung von Auszubildenden festgeschrieben werden. Zum Schluss: Wer keinen Betriebsrat hat und Leiharbeitnehmer_innen einsetzt sollte keine Aufträge erhalten.

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25.04.2012

Neue Vergabekriterien

Was soll ins neue Vergabegesetz?

Im aktuellen sächsischen Vergabegesetz aus dem Jahre 2002 spielen tarifliche, soziale und ökologische Kriterien noch keine Rolle, sodass sie in Ausschreibungen nicht als verbindlich verankert werden können.

1.: Tarifbindung des Unternehmens und beteiligter Subunternehmen

2.: Garantie eines Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde

3.: Regelungen zu Leiharbeitsverhältnissen

4.: Gewährleistung der sozialen Regelungen des Betriebsübergangs

5.: Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen

6.: Kriterien, die die Gleichstellung fördern

7.: Kriterien, die sich auf die Qualitätssicherung beziehen

8.: ökologische Kriterien

9.: Möglichkeiten, die Einhaltung der Vorgaben effizient zu kontrollieren

10.: Sanktionen, die bei Verstößen gegen die Vorgaben getroffen werden können

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